Partnersuche wissenschaft

Promovierte Historikerin, wurde an der Henri-Nannen-Journalistenschule ausgebildet und arbeitete danach zehn Jahre lang als freie Wissenschaftsjournalistin, u. Recherchiert und schreibt über Historisches und Wissenschaft, vor allem über Psychologie und Psychiatrie. Nachdem sie das erste Mal telefoniert hatten, konnte sie nicht mehr schlafen. Nach dem ersten Treffen wusste sie, dass sie ihn heiraten wollte. Beim Wiedersehen machte er ihr einen Antrag. Denn die Jährige, die als Flirt-Coach in Hamburg arbeitet, traf ihren Mann ausgerechnet dort, wo sie ihren Klienten von der Suche eher abrät: Sie fand ihn "herrlich bekloppt", tippte eine Nachricht, er mochte das Foto auf ihrem Profil.

Dann wurde es persönlicher, irgendwann telefonierten sie, trafen sich. Und heirateten. Er ist überzeugt, dass so ein Mythos einer Beziehung noch nach Jahrzehnten Schwung geben kann: Wie ein Akku speichert er die Verrücktheit, das Herzglühen und den Wahnsinn der Verliebtheit, mit denen die Zweisamkeit einst startete.

Wenn die Liebe eine Mission zu den Sternen ist, vorbei an zahllosen schwarzen Löchern, dann ist das Kennenlernen die Abschussrampe: Es ist der Moment, in dem der Mensch ins Leben getreten sein wird, der später einmal der Mensch ist. Doch wenn Sozialwissenschaftler darüber sprechen, klingt es, als wäre es kaum ein Unterschied, der Liebe des Lebens zu begegnen oder einen Job zu finden. Von "Gelegenheitsstrukturen" ist da die Rede, vom "Partnermarkt" und von "sozialstrukturellen Voraussetzungen".

Denn auch die Liebe spielt nach Regeln. Die meisten Menschen treffen ihren künftigen Partner nicht zufällig irgendwo und bleiben auch nicht zufällig mit irgendwem zusammen. Mit kühlem Blick entlarven Forscher die heimlichen Kuppler hinter Liebesgeschichten. Einer der wichtigsten ist die Nähe: Und dass zwei sich über den Weg laufen, ist nun einmal umso wahrscheinlicher, je näher sie beieinanderleben.


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Das liegt nicht nur daran, dass Fernbeziehungen vielen einfach zu anstrengend sind. Räumliche Nähe macht jemanden auch fast wie von selbst sympathischer: Bei einer Untersuchung in einem amerikanischen Studentenwohnheim zeigte sich, dass zwei Bewohner umso eher befreundet waren, je näher ihre Zimmer beieinanderlagen, obwohl die Räume ganz zufällig verteilt worden waren.

Steckt dahinter Bequemlichkeit? Oder könnte es sein, dass das geteilte Schicksal dazu führt, dass man sich einander verbundener fühlt - und obendrein gleich einen Anknüpfungspunkt zum Plaudern hat? Wahrscheinlich zieht ein zweiter heimlicher Kuppler die Strippen: Je häufiger man Menschen sieht, desto sympathischer werden sie einem.

In einem Experiment wählten Probanden aus einer Reihe von Porträts eher diejenigen als potentielle Partner aus, die ihnen häufiger vorgeführt worden waren.

Partnerschaft: Karrierefrau auf verzweifelter Partnersuche - WELT

Und bittet man zwei einander unbekannte Menschen, sich zwei Minuten lang tief in die Augen zu blicken, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide attraktiver finden. Jemand, den man schon öfter gesehen hat, ist allein deshalb attraktiver, weil er viel vertrauter scheint. Nachrichten Panorama Liebe Beziehungen: Partnersuche hat selten mit Zufall zu tun. Caren Detje. Dienstag, Die getragenen T-Shirts wurden luftdicht verpackt.

Das jeweils andere Geschlecht musste daran schnüffeln und den Geruch bewerten. Die Bewertungen wurden im Anschluss mit den Immunsystemen der Testpersonen verglichen. Dabei kam heraus, dass die Testpersonen, die sich besonders gut riechen konnten, auch eine unterschiedliche Vielfalt an Immunzellen hatten. Daten wir also jemanden, den wir gut riechen können, finden wir die Person auch gleich viel attraktiver, da die Person in unserem Unterbewusstsein besser zu uns passt.

Wer nur auf Attraktivität bei der Partnerwahl achtet, ist oberflächlich, sagt man. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass wir uns zu attraktiven Menschen mehr hingezogen fühlen, als zu unattraktiven. Wir sind sogar freundlicher zu hübschen Menschen und schreiben ihnen auch positivere Eigenschaften zu. Doch was finden wir eigentlich attraktiv? Laut Attraktivitätsforschern ist Attraktivität das, was die Bevölkerung als attraktiv bezeichnet. Dabei gibt es jedoch zwei Unterschiede: Die eine Attraktivität ist biologisch begründet, die andere kulturell.

Die biologische Attraktivität ist zeitlich unbegrenzt, also schon immer so. Eine gute Symmetrie des Gesichtes sowie ein rosa Teint sollen auf einen guten Gesundheitszustand hinweisen und uns attraktiver wirken lassen. Aus biologischer Sicht sollten auch weibliche Körper, die kurviger sind, am attraktivsten sein, da dieser Körperbau auf eine gute Fruchtbarkeit hindeutet.

Fachgebiete

In den industriellen Ländern ist das nicht der Fall. Hier werden heute schmale Frauen bevorzugt, während in anderen Ländern weiterhin das alte Ideal gilt. Verändern sich solche Schönheitsideale oder sind diese in anderen kulturellen Kreisen unterschiedlich, gehören diese laut den Forschern zu den kulturellen Attraktivitätsmerkmalen.

Auch bei männlicher Körperbehaarung ist so ein Trend zu beobachten. Mehr Behaarung deutet auf viel Testosteron hin, also besonders männlich, und wirkte früher auf Frauen sehr attraktiv. Heute jedoch ist auch weniger Körperbehaarung beliebt. Was gerade wo attraktiv ist, und ob es sich um ein biologisches oder kulturelles Attraktivitätsmerkmal handelt, erforschen die Wissenschaftler durch Befragungen.

Die Wissenschaft rund ums Dating

Sie legen den Testpersonen verschiedene Bilder vor und lassen diese nach einem vorgegebenen Ranking die Bilder bewerten. Die Forschungen zeigten, dass wir lächelnde Personen viel attraktiver finden und uns attraktiven Menschen gegenüber freundlicher verhalten.

das sollte Dir Angst machen auf Partnersuche

Attraktiv, aber allein? Planet Wissen. Attraktive Menschen haben es zwar leichter, doch können auch sie beim Dating viel falsch machen. Hier kommt es nämlich auf das richtige Gespräch an. Es knistert beim Speeddating nur selten, dennoch nutzen Kommunikationsforscher die Speeddatings gerne, um mehr über das menschliche Dating-Verhalten herauszufinden. Dabei werden die Gespräche genau unter die Lupe genommen. Dabei kam heraus, dass zu Beginn der Dates zunächst die Standardfragen abgearbeitet werden. Typisch sind Fragen nach dem Alter, Beruf und Hobbies.

Läuft das Gespräch gut, wird diese Ebene verlassen und es wird nach Gemeinsamkeiten gesucht. Die Fragen werden intimer und spielerischer, da wir jung und vital auf den anderen wirken wollen. Männer konnten bei dem Test besonders punkten, wenn sie die Frau positiv unterbrachen. Dadurch zeigt man Interesse und kann ein Gespräch positiv beeinflussen, so die Forscher. Vermeiden sollte man allerdings zu erzählen, welche Ausschlusskriterien man beim anderen Geschlecht hat. Das kommt beim Gegenüber selten gut an.

Sie befinden sich hier: Planet Wissen Gesellschaft Liebe. Neuer Abschnitt. Wen wir daten, diktieren uns auch die Gene. Wie wichtig ist Attraktivität beim Dating? Beim Dating kommt es auf das richtige Gespräch an.

Im Laufe der Evolution sind die Ansprüche an den Partner gewachsen. Der Körpergeruch verrät, wer zu uns passt. Symmetrie und Jugendlichkeit gelten allgemein als attraktiv.